Neue Erlebnisse in der kolumbianischen Karibik

Auf unserer letzten Erkundungsreise durch die kolumbianische Karibik haben wir authentische Erlebnisse entdeckt, die wir gerne mit euch teilen möchten. Diese neuen Angebote verbinden Reisende mit der natürlichen und kulturellen Vielfalt der Region – von Dschungelwanderungen und Begegnungen mit indigenen Gemeinschaften bis hin zu Kakaoprozessen und versteckten Wasserfällen.

Hier sind drei neue Erlebnisse, die wir bereits in unsere Programme integrieren:

FD La-Danta-Wasserfall und Schokoladenerlebnis

Nach dem Frühstück fahren wir mit unserem Guide in die Region Guachaca, die die beiden Departamentos Magdalena und La Guajira verbindet. Hier beginnen wir gemeinsam mit einem ortskundigen Guide unsere Wanderung zum La Danta Wasserfall. Dieser ist nach dem Tapir benannt, der früher in dieser Gegend lebte. 

Auf dem drei Kilometer langen Weg, der sich am Fluss entlangschlägelt, können wir die Geräusche der Natur genießen und Bananen-, Mango- und Avocadoplantagen sowie kristallklare Schluchten bestaunen. Am Wasserfall angekommen, erwarten uns beeindruckende Ausblicke auf die Sierra Nevada. Wir haben hierbei die Gelegenheit zum Baden, uns zu erfrischen, auszuruhen und frische Früchte und Snacks zu genießen.

Nach der erfrischenden Pause kehren wir zum Ausgangspunkt zurück und fahren weiter zur Kakaofinca „La Fortuna“. Vor der Ankunft machen wir eine Mittagspause (nicht inbegriffen).
Im Anschluss erreichen wir San Rafael. Hier steigen wir vorab aus dem Fahrzeug aus und gehen etwa 5 Minuten zu Fuß, da wir den Rio Piedra durchqueren müssen um zur Finca zu gelangen. In der Finca werden wir von einem Mitglied der Bauernfamilie empfangen, das uns von ihrem Kakaoprojekt erzählt.
Bei einem Rundgang über die Finca zeigen sie uns ihre diversen Plantagen von Guanábana, Avocados, Mangos, Papayas und natürlich Kakao. Wir erfahren mehr über die verschiedenen Kakaosorten, den Anbau, die Wachstumsphasen, die Pflege, die Ernte und die Verarbeitung zu hochwertiger, 100 % biologischer Schokolade.

Während der Tour dürfen wir aktiv am Herstellungsprozess teilnehmen: Die Bohnen werden getrocknet, geröstet und gemahlen, bis eine Tafel Schokolade entsteht. Zudem genießen wir einen erfrischenden Fruchtsaft und ein Schokoladendessert. Zum Abschluss tragen wir eine Schokoladen-Gesichtsmaske auf und genießen die wohltuende Wirkung der Schokolade auf unserer Haut. Nach der Durchquerung des Río Piedras steigen wir wieder ins Fahrzeug fahren zurück ins Hotel.

Dauer: ca. 8 Stunden
Wanderung zum Wasserfall: ca. 7 km Hin- und Rückweg
Schwierigkeitsgrad: Mittel
Maximale Höhe: ca. 130–150 m
Minimale Höhe: ca. 30–40 m
Wichtig : Um zur Kakaofinca zu gelangen, muss der Fluss Piedras durchquert werden. Tragen Sie daher bitte geeignete Kleidung und Schuhe, die nass werden dürfen.

Besuch der indigenen Kogui-Gemeinschaft Tayku

Heute begeben wir uns auf eine unvergessliche Reise nach Tayku, einer charmanten Kogui-Gemeinschaft, die an den gemäßigten Hängen der majestätischen Sierra Nevada de Santa Marta gelegen ist. Diese Gemeinschaft ist eine der vier indigenen Völker, die in dieser Region leben und sich an den Nordhängen in der Nähe der Flüsse Don Diego, Polomino und Ancho niedergelassen haben. 

Wir beginnen unser Abenteuer vom Hotel aus und fahren die faszinierende Küstenstraße entlang nach Calabazo, das auf 130 Metern über dem Meeresspiegel liegt. Hier beginnt unsere Wanderung auf einem Pfad, der uns durch einen üppigen tropischen Wald führt. Nach einem Aufstieg von etwa anderthalb Stunden erreichen wir Tayku, wo wir von den Kogui-Indigenen herzlichst empfangen werden und von ihnen durch ihre Gemeinschaft mit etwa 15 Hütten und ihrem symbolträchtigen Zeremonienhaus geführt werden. Ein besonderer Moment wird die Begrüßung durch den MAMO sein, die höchste Autorität der Gemeinschaft, der uns ihre Bräuche näherbringt und uns einen bereichernden kulturellen Austausch bietet.

Nach unserem Besuch beginnen wir den Abstieg zurück nach Calabazo. Von dort aus fahren wir zur Playa Los Cocos, einem wunderschönen Paradies, wo wir uns am Meer entspannen und ein köstliches Mittagessen genießen können (nicht inbegriffen). Am Nachmittag kehren zu unserem Hotel zurück.

Dauer: Ca. 6 Stunden
Wanderung zur Gemeinschaft: Ca. 3,6 km
Schwierigkeitsgrad: Mittel
Maximale Höhe: Ca. 501 m
Minimale Höhe: Ca. 104 m

Tayrona-Trekking: Calabazo – Tayku – Cabo San Juan – Cañaveral

Wir verlassen unser Hotel und fahren die malerischen Küstenstraße entlang nach Calabazo (130 m ü. M.), wo wir den Nationalpark Tayrona betreten. Der Wanderweg führt uns durch tropischen Wald, wo wir die lokale Flora und Fauna beobachten können. Nach etwa anderthalb Stunden erreichen wir Tayku, eine kleine Siedlung indigener Kogui-Familien, die zu einer der vier indigenen Gemeinschaften in der Sierra Nevada de Santa Marta gehören.
Ein Kogui-guide führt uns durch ihre Gemeinschaft und zeigt uns dabei das Zeremonienhaus sowie ihre Fique Felder, aus deren Fasern sie ihre traditionellen Taschen herstellen. Sie zeigen uns den gesamten Herstellungsprozess, von der Fasergewinnung bis hin zum Spinnen, Weben und der letztendlichen Produktion der Taschen. Anschließend begrüßt uns der MAMO (höchste Autorität der Gemeinschaft), mit dem wir einen kurzen kulturellen Austausch führen.

Nach dem Besuch setzen wir unsere Wanderung zur Playa Cabo San Juan fort – diese dauert in etwa drei Stunden. Wir erreichen Boca del Saco und gelangen anschließend zur Playa Cabo San Juan. Dort können wir (auf eigene Kosten) zu Mittag essen, baden oder uns ausruhen.

Nach der Pause geht es weiter entlang der Küstenpfade des Parks: wir passieren La Piscina Natural, die nach seinem schützenden Korallenriff benannt ist und wo wir die Meereslebewesen beobachten können. Über die Playa Arenillas gelangen wir zur Playa Arrecifes. Nach etwa anderthalb Stunden erreichen wir die Playa Cañaveral, wo ein Fahrzeug auf uns wartet, um zum Hotel zurückzufahren.

Hinweis: Die Wanderung durch den Tayrona-Nationalpark kann lang und anstrengend sein. Der Schwierigkeitsgrad variiert je nach körperlicher Verfassung von mittel bis hoch. Der Weg führt über Steine, Treppen, Holzplanken sowie durch tropischen Wald mit hoher Hitze und Luftfeuchtigkeit. Bitte tragen Sie festes Schuhwerk, Sonnenschutz und einen Hut.
Aufgrund starker Strömgen und Wellengangs ist das Baden an der Playa Arrecifes verboten!
Dauer: ca. 10 Stunden, einschließlich einer 6–7 stündigen Wanderung
Strecke: ca. 17 km
Schwierigkeitsgrad: Mittel/Hoch
Maximale Höhe: ca. 501 m
Minimale Höhe: ca. 5 m

Darüber hinaus bieten wir weitere Kombinationen dieser Aktivitäten an, die an die Interessen und Zeitpläne der Reisenden angepasst werden können. Bei Fragen oder wenn Sie eines dieser Erlebnisse in Ihr Programm aufnehmen möchten, wenden Sie sich gerne an Ihren Incoming Manager.

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