Kiubo-Inspektionsreise in den Süden Kolumbiens

Im Juni 2024 waren wir mit Kiubo Colombia und beinahe dem gesamten Team im Süden Kolumbiens unterwegs. Während unserer 10-tägigen Reise haben wir die Augen offen gehalten nach schönen neuen Unterbringungsmöglichkeiten für unsere Gäste sowie nach neuen abenteuerlichen Touren.

Unser Reiseteam in Gigante, Huila
Wir sind fündig geworden und werden euch in diesen Tagen mit allen notwendigen Infos versorgen. Hier schon einmal vorab unsere Reiseroute: Bogotá – Villavieja in der Tatacoawüste – Gigante (Huila) – Pitalito – San Agustín – Purace-Nationalpark – Popayan – Silvia – Cali – San Cipriano bei Buenaventura an der Pazifikküste – Bogotá.

Mit einem Kleinbus sind wir alle von Bogotá aus gestartet. Noch vor dem Morgengrauen haben wir uns in Richtung Tatacoawüste begeben. 

Mit der Fähre überqueren wir den längsten Fluss Kolumbiens, den Rio Magdalena

Nach ca. 6-stündiger Reise überqueren wir mit der Fähre den Rio Magdalena, um auf die andere Seite zu gelangen. Wir landen direkt in der Tatacoawüste.

Die eindrucksvolle Tatacoawüste

Ein Highlight ist die Tatacoawüste immer. Normalerweise besichtigen wir dort den rot- und den graufarbenen Teil der Wüste. Beide bieten ein beeindruckendes Farbenschauspiel.

Auf dem Weg weiter gen Süden, in Richtung San Agustín, fahren wir meist direkt neben dem Rio Magdalena. 

Am Wegesrand von Neiva nach San Agutin

Hier lohnt es sich, öfter anzuhalten, um die Aussicht und die zerklüftete Umgebung zu genießen. Weiter geht es in Richtung Süden. Dort erwarten uns die archäologischen Parks von San Agustín.

Die aus Vulkangestein geschlagenen Skulpturen der San Agustin Kultur

Immer wieder ein Highlight ist die Überfahrt durch den unasphaltierten Purace-Nationalpark. Die Strecke liegt zwischen San Agustín und Popayan.

Das Tal der Frailejones inmitten des Purace-Nationalparks

Dabei überqueren wir die komplette zentrale Andenkordillere Kolumbiens und bewegen uns größtenteils auf über 3000 Metern. Das Klima ist rauer, die Vegetation dicht, gelegentlicher Nebel zieht auf.

Im kleinen Dorf Purace besuchen wir eine indigene Gemeinschaft, die im Purace-Nationalpark gelegen ist. 

Die verlassene Schwefelmine

Wir haben eine verlassene Schwefelmine besichtigt, die auf 3600 Höhenmetern gelegen ist. Nicht weit entfernt kann auch der seltene Andenkondor beobachtet werden. Jeden Tag um 10 Uhr findet dort eine Fütterung statt.

Die „weiße Stadt“ Popayan, die Hauptstadt des Departments Cauca, ist weiß getüncht. 

Ausblick vom "Morro" in Popayan

In Popayan finden zur Karwoche immer die berühmten Osterprozessionen statt. Sie wurden 2009 von der UNESCO zum immateriellen Weltkulturerbe erklärt und ziehen tausende von Besuchern an. 

Das kleine Dorf Silvia ist Heimat der Misak-Indigenen, die auch Guambianos genannt werden.  

Gruppenfoto mit unseren indigenen amigos und amigas

Dienstags kann immer der bunte indigene Markt besucht werden. Aber auch an anderen Tagen lohnt sich ein Besuch zu 100 %. Wir haben eine tolle neue Tour entdeckt, die wir euch in Kürze vorstellen.

Unser nächster Stopp war Cali, die drittgrößte Stadt Kolumbiens, die mit 1000 Höhenmetern ein angenehmes Klima bietet. 

 Cali ist nicht nur die Hauptstadt des Salsa, sondern hat noch viel mehr zu bieten. Wir haben auf unserer Reise auch eine exklusive Salsa-Show besucht.

Ein einmaliges Fortbewegungsmittel. "Las Brujitas".

2 Stunden von Cali entfernt liegt San Cipriano mit dem einmaligen Fortbewegungsmittel der „brujitas“. Hier haben wir schon ein tolles Produkt entwickelt. Details haben wir in einem separaten Newsletter-Artikel.

Von San Cipriano aus ging es zurück nach Cali. Unsere Reise endete hier. Adios, amigos! :)

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