Neues Abenteuerprodukt im Putumayo, dem „Tor zum Amazonas“

Wer schon einmal ins Amazonastiefland gereist ist, kehrt zumeist fasziniert zurück. Ebenso wir! Kiubo Colombia war zuletzt im Süden Kolumbiens unterwegs, der an unser Nachbarland Ecuador angrenzt. Hier haben wir das „Tor zum Amazonas“ entdeckt. Das Bundesland Putumayo mit seiner Hauptstadt Mocoa liegt am Fuß der Anden, von wo aus sich die großen Ströme in Richtung Amazonas bilden.

In dieser aufstrebenden touristischen Destination haben wir ein neues Abenteuerprodukt für euch ausgearbeitet. Das vielfältige Programm beinhaltet neben einer Wanderung zu einem der eindrucksvollsten Wasserfälle Kolumbiens, dem „Ende der Welt“, auch viel Kontakt mit den Einheimischen. Das Programm kann ganzjährig durchgeführt werden. Die Reiseleitung ist auf Englisch und Französisch verfügbar.

Bei Fragen könnt ihr euch gerne direkt an euren Kiubo-Colombia-Incomingmanager wenden.

 

Hier die Produktbeschreibung:

Tag 1: Putumayo – das Tor zum Amazonas

Heute geht die Reise in den Süden Kolumbiens, in das Bundesland Putumayo, das an das Nachbarland Ecuador grenzt. Bei der Ankunft am Flughafen von Puerto Asís werden wir von unserem lokalen Guide in Empfang genommen. Wir beginnen unser Abenteuer und fahren zur Naturschutzzone "Donde Se Oculta el Sol" in Villagarzón, um die beeindruckende Natur hautnah zu erfahren. Nach dem Mittagessen beginnen wir unsere Tour durch dieses Naturschutzgebiet und erfahren viel über das Ökosystem des Regenwaldes und seine Bewohner. Wir erreichen den Wasserfall Mohano, der zum Baden und Entspannen einlädt. Im Anschluss an diesen Besuch fahren wir mit unserem Fahrzeug in unser Hotel nach Mocoa, der Hauptstadt von Putumayo. Das Abendessen wird in Mocoa serviert, um die reichhaltige Gastronomie des Amazonasgebietes kennenzulernen.

Tag 2: Der Wasserfall „El Fin del Mundo”

Nach unserem Frühstück lernen wir das „Ende der Welt“ kennen, einen majestätischen Wasserfall inmitten des Regenwaldes. Wir begeben uns auf eine aufregende Wanderung durch das bergige Umland Mocoas. Der Weg führt uns über Stock und Stein etwa 2 Kilometer weit durch die vielfältigen Landschaften. Wir wandern vorbei an mehreren Wasserfällen und erreichen den Wasserfall, der den Namen „Das Ende der Welt“ trägt. Dieser ist einer der beeindruckendsten Wasserfälle der Region und ist über 70 Meter hoch. 

"Das Ende der Welt"
Nach der Wanderung machen wir eine wohlverdiente Pause und genießen ein Picknick mitten in der Natur. Es bleibt Zeit, um sich im erfrischenden Wasser der verschiedenen natürlichen Pools des Dantayaco-Flusses zu erfrischen. Wir wandern zurück zum Eingang des Naturparks und fahren in unser Hotel. Das Abendessen wird heute in einem örtlichen Restaurant in Mocoa serviert.

Tag 3: Besuch der Kakaokooperative „La Hormiga“

Nach dem Frühstück fahren wir zum Valle del Guamuez, auch bekannt als „La Hormiga“. Hier besuchen wir eine Kakao-Kooperative verschiedener lokaler Bauerfamilien. Nach einem ersten Rundgang durch die Kooperative genießen wir ein Mittagessen und erfahren mehr über die Kombination aus touristischem Projekt und der eigentlichen Arbeit, der Produktion von Kakao. Wir lernen die Kakaopflanzungen und die verschiedenen Kakaoarten des Bundeslandes Putumayo kennen, erfahren mehr über Schädlinge, Geschmäcker, Aromen und Produktionskapazitäten. Man erzählt uns von den verschiedenen Produkten, die aus der "Nahrung der Götter" gewonnen werden. Es bleibt Zeit, sich mit den Arbeitern vor Ort über ihre Arbeitsbedingungen und den langen Weg von der Kakaopflanze bis zur Tafel Schokolade zu unterhalten. Am Nachmittag besuchen wir ein öko-touristisches Zentrum am Stadtrand von Puerto Asís. Hier werden wir im „Centro Ecoturístico Kofán“ die Nacht verbringen und unser Abendessen genießen.

Tag 4: Gemeinsames Kochen mit einer lokalen Familie

Morgens, je nachdem, wann unsere Weiterreise geplant ist, genießen wir das Frühstück im Hotel und fahren zur Agrotourismus-Finca La Fortuna, die sich in der Nähe der Ufer des Putumayo-Flusses am Stadtrand Mocoas befindet. Dort unternehmen wir eine Kanufahrt, bei der wir unter dem Schatten der Bäume und dem Gesang der Vögel die Landschaft genießen können und in die Ruhe des Agua Negra-Bachs eintauchen, bis wir das Haus unseres Gastgebers „Don Hernán“ erreichen. Seine Familie heißt uns willkommen und teilt gerne ihre ganz persönliche Geschichte mit uns. Gemeinsam zeigen sie uns verschiedene Techniken, um ein ganz typisches Mittagessen zuzubereiten. Wir können selbst Hand anlegen und lernen die typischen Techniken des Räucherns von Bananenblättern kennen, in denen traditionell verschiedene Lebensmittel eingewickelt werden. Wir wandern durch die Finca von „Don Hernán“ und sehen verschiedene Amazonasfrüchte wie Açaí, Copoazú, Camu und Arazá. Schließlich erreichen wir eine Hütte mitten im Wald, in der wir mehr über das Leben von Don Hernán und seiner Familie erfahren. Durch eine staatliche Initiative haben sie die Anpflanzung von Amazonasfrüchten als Strategie zur Substitution von illegalen Nutzpflanzen, wie Coca, genutzt. Wir beenden unsere gemeinsame Zeit mit der Familie von „Don Hernan“ mit einem gemeinsamen Mittagessen. Unsere Abenteuer im Bundesstaat Putumayo neigen sich nun langsam dem Ende entgegen und wir fahren zum Flughafen von Puerto Asís und setzen unsere Reise fort.

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