Inspektionsreise in den Süden Kolumbiens
Mitte Mai war Christopher auf einer Inspektionsreise im Süden Kolumbiens unterwegs, um die Departments Nariño und Putumayo, die beide an den Nachbarstaat Ecuador grenzen, genauer unter die Lupe zu nehmen. Die beiden Departments sind klassische „destinos emergentes“, also aufstrebende touristische Regionen Kolumbiens, die bisher nicht wirklich auf der touristischen Landkarte vertreten gewesen sind, aber wunderbar zu bereisen sind.
Mit dem Department Nariño und seiner Hauptstadt Pasto, das auf 2600 Metern liegt, zeigen sich einmal mehr ganz andere Facetten von Kolumbien. Hier erinnert vieles an die andine Kultur Ecuadors oder Perus. Dieser Teil Kolumbiens war früher einmal Teil des gigantischen Inkareiches. Andine Musik mit den typischen Flötenklängen, ein hoher Indigenenanteil der Bevölkerung und typische Gerichte, wie das Cuy (Riesenmeerschweinchen), zeugen vom Erbe der vergangenen Hochkultur der Inkas.
Pasto ist dabei hervorragend durch eine Vielzahl von Inlandsflügen von Bogota, Medellin und Cali aus erreichbar.Auch die Hotelinfrastruktur in Pasto ist bestens aufgestellt.
Hier einige
Impressionen aus dem Umland von Pasto: Foto: Santuario
de Nuestra Señora del Rosario de Las Lajas
Die Lagune La Cocha ist ein 39.000 Hektar großer vulkanischer Kratersee, der toll gelegen und kaum besucht ist. Es bieten sie Bootsausflüge und Kayaktouren an. Mittags wird gerne Regenbogenforelle serviert. Die umliegenden Dörfer sind lustigerweise im Schweizer Chalet-Stil erbaut.
Neben dem Canyon de Chicamocha gilt der Canyon de Juanambu als zweittiefster Canyon Kolumbiens.
Über das “Trampolin de la Muerte”, einer spektakuläre Andenstrasse, gelangt man innerhalb von fünf Stunden von Pasto nach Mocoa, die Hauptstadt Putumayos. Mocoa liegt auf ca. 600 Höhenmetern am östlichen Rand der Andenkette. Hier ist es angenehm heiss und man merkt sofort den Wasserreichtum. Es gibt eine Vielzahl von spektakulären Wasserfällen und Canyons. Das Department Putumayo gilt zudem als Tor zum Amazonastiefland.
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Foto: “Trampolin de la Muerte” |
Dis Passstrasse zwischen Pasto und Mocoa schlängelt sich von
über 3500 Höhenmetern hinab nach Mocoa. Es werden die unterschiedlichsten klimatischen
Zonen durchquert. Die Biodiversitätsrate ist dabei extrem hoch. Das zeigt sich
auch dadurch, dass die Region bei Vogelbeobachtern extrem beliebt ist.
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Foto: Der Wasserfall „El fin del mundo“ |
Am „Ende der Welt“ stürzt das Wasser über 70 Meter in die
Tiefe. Der spektakuläre Wasserfall liegt in der Nähe von Mocoa.
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Foto: Cañon del Mandiyaco in der Nähe von Mocoa. |
Der Canyon von Mandiyaco ist durch die Kraft des Wassers entstanden, das sich über die Jahrmillionen in das vulkanische Gestein gegraben hat.
Mocoa und der Putumayo sind gut mit dem Flugzeug zu erreichen. Puerto Asis liegt nur ca. 1-1,5 Stunden Fahrzeit von Mocoa entfernt. Hier finden sich viele kleine Hotels und Lodges inmitten der tropischen Natur.
Demnächst werden wir euch mit verschiedenen Programmen in beiden Regionen versorgen, die dann ab sofort für euch buchbar sind.
Bis dahin … Buen viaje!




