Neue Tour: Kultureller Austausch im Arhuaco-Dorf Katanzama

Im Dezember war Christopher an der Karibikküste und hat sich eine spannende Tour live und hautnah angesehen. Es geht um einen intensiven Austausch und das Kennenlernen der Arhuaco-Kultur, einem Indigenen-Volk, das an den nördlichen Hängen der Sierra Nevada de Santa Marta lebt, dem höchsten Küstengebirge der Welt.

Die Tour ist von Santa Marta oder Palomino aus gut zu machen. Insgesamt benötigt man in etwas 7-8 Stunden.


Tourbeschreibung:

Die indigenen Arhuacos sind die direkten Nachfahren der präkolumbianischen Tayrona Zivilisation und sind in den Tälern der Flüsse Palomino, Don Diego, San Miguel und Ancho beheimatet. Man schätzt ihre Bevölkerung auf 10.000, und ihre Heimat sind die Hänge der Sierra Nevada von Santa Marta. Unsere sogenannten “Großen Geschwister”, verstehen sich als Wächter des Naturschatzes der Sierra, die in ihrer Kultur das Zentrum der Welt und Ursprung allen Lebens darstellt. Auch heute noch sehen sie sich als Hüter des kosmischen Gleichgewichts und zählen in unserer heutigen Welt zu einer der wichtigsten und wertvollsten alten Kulturen.

Von Santa Marta nehmen wir die malerische Küstenstraße bis zur Siedlung Perico Aguao, Magdalena (70km, 1,5 Stunden). Hier werden wir von einem indigenen Führer empfangen und nach einer kurzen Einführung beginnen wir mit unserer Wanderung (2,5km, ca. 45min) durch den Regenwald bis zur, fantastisch am Meeresufer gelegenen, indigenen Siedlung. Mit unserem Guide starten wir einen Rundgang durch das Dorf und wir können Einblick gewinnen in die Häuser und Gemeinschaftshüten, außerdem erfahren wir alles über die Küche und Traditionen der Arhuacos und sehen uns ihrer Felder und Gärten an und die Werkzeuge, mit denen sie diese bestellen. Ein Abstecher führt uns auch zur Schule der Siedlung. Nach unserem Rundgang werden wir eingeladen unter einem alten, heiligen Baum Platz zu nehmen und haben hier die wundervolle Gelegenheit mit einem Mamo, dem spirituellen Führer und Oberhaupt des Dorfes, zu sprechen. Danach machen wir es uns mit einem Picknick am Strand gemütlich und wer möchte, ist herzlich eingeladen mehr über die Herstellung der traditionellen Umhängetaschen, den Mochilas zu erfahren. Wir beenden unseren Rundgang mit der Pflanzung eines endemischen Baumes, um als Ehrengast eine Erinnerung zu hinterlassen. 

Mein persönliches Fazit:

Wer tatsächlich etwas über die Vorfahren auf dem amerikanischen Kontinent, bevor die Spanier zu Beginn des 16. Jahrhunderts Südamerika betraten, wissen möchte, ist hier richtig aufgehoben.

Fragt bitte gerne nach weiteren Details direkt bei Christopher nach oder bei eurem persönlichen Kiubo-Kollegen.

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