Alternative Routen nach Kolumbien
Das Thema Nachhaltigkeit ist wichtig! Überlebenswichtig. Bei Kiubo Colombia haben wir überlegt, wie man denn auf spannende Art und Weise nach Kolumbien reisen kann, ohne das Flugzeug zu benutzen.
Ehrlich gesagt, die Reisemethoden nehmen Zeit in Anspruch und sind teils auch recht kostenintensiv, aber dienen dem einen oder anderen sicherlich zur Inspiration. Und sie sind auf jeden Fall ein Abenteuer.
Jeder nimmt den Flieger, keiner nimmt …
1. Das Segelschiff
Drei bis vier Wochen Zeit benötigt man, um mit dem Segelschiff von Europa in die Karibik überzusetzen. Die wohl klima-neutralste Form der Reise nach Südamerika. Beste Reisezeit aufgrund günstiger Winde ist März/April und November/Dezember. Ein echtes Abenteuer: Unterwegs muss man gerade auch nachts Ausschau halten, ob nicht bei Sturm verloren gegangene Container der Frachtschiffe im Meer schwimmen. Ein Zusammenstoß auf hoher See wäre nicht gerade optimal.
2. Das „Relocating“-Kreuzfahrtschiff
Kreuzfahrtschiffe werden zu Beginn und zum Ende der Saison immer von einem Zielort in den nächsten verlegt. Normalerweise passiert das ohne Passagiere an Bord. Man hat aber die Möglichkeit diese Schiffe zu benutzen und kostengünstig mitzureisen. Einmal quer über den Atlantik von Europa in die Karibik. Wenn im Herbst die Kreuzfahrtschiff-Saison in Europa ausläuft, geht es in die Karibik.
3. Das Container-Frachtschiff
Eine weitere interessante Option ist das Frachtschiff von Europa nach Kolumbien zu nehmen. Ein Traum wird wahr. Oft fahren die Schiffe beispielsweise von Hamburg über Rotterdam und Spanien nach Kolumbien, durch den Panamakanal und weiter Richtung westliches Südamerika. Das Gute: In Kolumbien werden oftmals mehrere Häfen angefahren. Cartagena an der Atlantikseite in der Karibik & Buenaventura auf der Pazifikseite. Dazwischen liegt der Panamakanal, was natürlich ein weiteres Highlight auf einer solchen Reise wäre. Die Reise von Hamburg nach Cartagena dauert dabei in etwa 18 Tage.
Was meint ihr zu den Reisemethoden?
Was habt ihr noch auf dem Schirm? Man wird meiner Meinung nach durch einen Langstreckenflug immer viel zu schnell von einem Kontinent in den anderen „hineingespült“, muss den Jetlag verarbeiten und hat nur kurz Zeit sich auf ein neues kulturelles Umfeld einzustellen. Doch wer hat Zeit und Geld zum „langsam reisen“?
