Friedensverhandlungen zwischen kolumbianischer Regierung und ELN-Guerilla
Am 21. November 2022 hat die kolumbianische Regierung und die Guerilla-Organisation ELN nach beinahe vierjähriger Unterbrechung die Friedensgespräche wieder aufgenommen. In Caracas, Venezuela trafen sich die Delegationen zusammen mit den Garantiestaaten Venezuela, Kuba, Norwegen und Spanien zur ersten Verhandlungsrunde.
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Die Nationale Befreiungsarmee (ELN) ist offiziell die letzte Guerilla Südamerikas und hat Schätzungen zufolge ca. 2500 Mitglieder. Die Gruppe ist hauptsächlich in den unzugänglichen Regionen des Pazifiks und der mehr als 2000 km langen Grenze zu Venezuela aktiv.
Die Verhandlungen wurden vom kolumbianischen Präsidenten Gustavo Petro angestoßen, der die Beziehungen auch zum Nachbarland Venezuela neu ordnen möchte. Petro wurde im August 2022 als erster linksgerichteter Präsident Kolumbiens vereidigt. Mit den Verhandlungen versucht das südamerikanische Land sechs Jahrzehnte der Gewalt zu beenden. Die kommende Verhandlungsrunde wird im Januar 2023 in Mexiko stattfinden. Wir halten euch auf dem Laufenden.
